Bvollmer/ September 4, 2020/ Uncategorized/ 0Kommentare

Welche Vermehrungsarten gibt es?

Vermehrung durch Ableger

Die Vermehrung von Bananen gelingt am Einfachsten über Ableger. Also Seitentriebe, die bei der Mutterpflanze im Bereich des Rhizoms herauswachsen.Wichtig hierbei ist, dass das Ableger bereits eigene Wurzeln ausgebildet hat, denn das ist entscheidend, dass er erfolgreich weiterwachsen kann.
Nun kann es vorkommen, dass trotz aller Vorsicht und prüfen mit den Finger, ob Wurzeln vorhanden sind, die gesehene oder ertastete Wurzel von der Mutterpflanze stammte. Der Ableger selbst keine Wurzel hat.Jetzt sollte die Hoffnung nicht gleich aufgegeben werden. Je nachdem wie viel eigenes Rhizom der Ableger noch an der Basis hat, ist es durchaus möglich, dass sich hier noch Wurzeln bilden können.
Solche Ableger stellt man am Besten in frisches Wasser, dass alle 1 bis 2 Tage ausgewechselt wird. Wichtig hierbei ist, dass falls sich eine Schleimschicht am unteren Ende des Ablegers bildet diese abgespült wird. Sollte diese Ansiedlung von Bakterien und Algen jedoch zu stark sein, dann hilft unter Umständen nur ein säubern und abschneiden der untersten Schicht.
Es ist bei einem unbewurzelten Ableger jedoch auch möglich, diesen direkt in Erde einzupflanzen. Hier kann es mit der Bewurzelung jedoch deutlich länger dauern.
Bei beiden Methoden ist es sinnvoll, was auch für Ableger mit sehr wenigen Wurzeln gilt, dass es besser ist die vorhandenen Blätter zu entfernen. Der Ableger wird schnell wieder neue Blätter bilden, verdunstet jedoch in der Anfangsphase nicht unnötig Wasser, was er auf Grund der fehlenden Wurzelmasse nicht aufnehmen kann.

Vermehrung durch Samen

Die Vermehrung durch Samen gestaltet sich relativ einfach, wenn einiger Punkte beachtet werden.
Die Samen der Bananen besitzen eine sehr harte Schale. Diese sorgt so für einen äußerst lange Keimdauern, wenn keine Methode angewandt wird, die Schale durchlässiger für Wasser zu machen und so damit zu sorgen, dass die Keimung beschleunigt wird.
Viele Bananen besitzen relativ große Samen, hier ist es einfach dies Schale mit Hilfe eines Schleifpapiers oder vergleichbarem Werkzeug anzurauen. Wichtig hierbei ist, dass die wasserundurchlässige glatte Schicht durchbrochen wird. Es ist nicht erforderlich den Samen soweit aufzurauen, dass der Kern zu sehen ist. Oft kann dies im Internet gelesen werden, hat bei mir jedoch noch nie zum Erfolg geführt.
Was nach dem Anrauen oder auch ohne anrauen, bei sehr kleinen Samen schwierig, funktioniert ist die Samen mit heißem Wasser zu übergießen und für mindestens drei Tage darin quellen zu lassen.Vielen Samen würde es auch nicht schaden, wenn die Quelldauer verlängert wird. Gerade bei Samen, die nicht angeraut wurden, ist die Wasseraufnahme sehr langsam. Während des Quellprozeßes, sollte dafür gesorgt werden, dass das Wasser bei mindestens 30°C gehalten wird. Zu kaltes Wasser würde das Aufquellen verlangsamen.

Die gequollenen Samen werden idealerweise in einem Keimbeutel weitergelagert. In diesen Beutel wird als Substrat feuchtes Kokossubstrat gepackt und darauf die Samen verteilt.
Den fertigen und beschrifteten Beutel stellt man nun in einem warmen Raum (Heizraum) oder auf einer Heizmatte auf. 

Die Keimung der Samen kann trotz aller Vorbereitungsmaßnahmen mehrere Monate in Anspruch nehmen und vom ersten bis zum letzten Samen eine große Zeitspanne überbrücken.

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