Kapuzinerkresse hat es in sich. Nicht nur als rankende Pflanze erobert sie so schnell Zaun und Hof, sondern auch als kompakte Pflanze sorgt sie für ein wahres Feuerwerk der warmen Farben.

Doch nicht nur der Zierwert ist beachtlich. Auch der Nutzen, den die Kapuzinerkresse für unsere Gesundheit besitzt.

Ursprünglich stammt die Kapuzinerkresse aus Süd- und Mittelamerika. Sie ist vor Allem in den Gebirgsregionen von Mexiko bis Mittelchili und Argentinien zu finden.

Ihre Heilwirkung, beruht auf den enthaltenen scharfschmeckenden Senftölglycoside. Das Wort Kresse wird aus dem alddeutschen Wort cresso abgeleitet, dass steht für scharf, was ich auf den Geschmack von Kresse bezieht.

Etwa acht Arten von den insgesamt etwa 90 Naturformen werden in unseren Gärten kultiviert. Dabei hat es gerade die Große Kapuzinerkresse zu großer Beliebtheit geschafft. Tropaeolum majus, wie die auf Latein heißt, bietet eine große Farbvielfalt von Cremweiß über zahlreiche Gelb-, Orange- und Rottönen. Das Rot geht teilweise fast bis ins Schwarz. So ist auch die Saatgut Mischung „Night & Day“ zustande gekommen.

Doch nicht nur Tropaeolum majus weiß zu überzeugen. So gibt es z.B. auch die Kanarische Kapuzinerkresse (Tropaeolum peregrinum).

Viele weitere Samen der Kapuzinerkresse gibt es hier >>

Die Blüten erinnern an gelbe Kanarienvögel im Flug. Zu dem stellen die an Feigenblätter erinnernde Blattform eine sollte Ergänzung zu der ansonsten nur runden Blattform der gängigen Arten.

Auch Knollen bildende Arten gibt es innerhalb der Familie der Kapuzinerkressen, dazu zählt z.B. Tropaeolum tricolor und die Knollige Kapuzinerkresse Tropaeolum tuberosum, welche die Knolle bereits im Namen enthält.

Aussaat von Kapuzinerkresse

Die Aussaat ist denkbar einfach, denn beachtet werden muss hierbei lediglich, dass das Substrat nicht zu nass ist und die Samen deshalb verfaulen.

Standortwahl

Die Kapuzinerkresse hat keine großem Ansprüche and den Standort, denn sie wächst fast in jedem Boden und auf jedem Substrat.

Auch ob es nun sonnig oder schattig ist, sie treibt überall zuverlässig Blüten.
Jedoch wächst die Pflanze insgesamt deutlich kräftiger je sonniger sie steht.

Blühdauer

Einmal gut angewachsen beginnt Kapuzinerkresse sehr schnell zu blühen. Blüten und Wachstum erfolgt solange es die Witterung zulässt. Hierbei ist es nur entscheidend wann der Frost stark genug ist, die Pflanze in die Knie zu zwingen.
Denn hat sich eine Kapuzinerkresse erst einmal eingelebt, dann wächst sie sehr schnell in die Breite und Höhe. Die langentriebe können innerhalb kürzester Zeit Wurzeln treiben und die Pflanze kann sich so ganz leicht selbst vegetativ vermehren. Würde die Pflanze am ursprünglichen Ort absterben und der Trieb am Ende wäre schon bewurzeln, dann kann dieser weiter leben. Auf diese Art kann sich die Pflanze auch fortbewegen. Dies machen z.B. auch Brombeeren und sympodial wachsende Orchideen sehr gern.