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Wie alles begann

Servus und Hallo,

diese Seite soll dafür sein, dass wir uns besser kennen lernen.

Ich heiße Bernd Vollmer
und bin aus einem coolen Jahrgang 1981. An sich der beste Jahrgang, weil der 31. Juli war der heißeste Tag des Jahres. Das lag nicht etwa nur daran, dass ich zu diesem Zeitpunkt das Licht der Krankenhaus Decke erblickte, sondern weil es wirklich der mit Abstand wärmste Tag des Jahres war. Ok es lag an mir, ich gebe es ja zu. Aber dann hätte es genauso der coolste sein können. ;o)

Auf jeden Fall so die Legende, erblühte das ganze Land und die Vöglein zwitscherten vor Glück.
Einige wenige Jahre später fing ich bereits an mich für die Natur zu begeistern und konnte in damals noch sehr jungen Jahren praktisch jeden Dinosaurier auswendig. Leider kam es nie zu einer Begegnung mit selbigen, da überall nur noch die Überreste herumlagen.

Ich war zwar erst am Anfang meiner schulischen Karriere, doch die Anzahl diverser Bücher rund um das Thema Natur war damals schon recht beachtlich.

Für so Dinge wie Fußball oder die eigentlich gesellschaftlich typischen Belange hatte ich nicht wirklich viel Interesse.
Abgedriftet bin ich später auf das technische Gymnasium, obwohl ich das Naturwissenschaftliche auch hätte besuchen können. Doch der Gruppenzwang der damaligen Schulfreunde war doch größer. Etwas orientierungslos bezüglich der Studienrichtung, mit einem technischen Abi in der Tasche, begann ich in Karlsruhe Maschinenbau zu studieren.

Nichts gegen Maschinenbauer, doch das Gehabe wer der bessere mit dem besten Equipment ist, hat mich echt angeödet. In dieser teilweise sehr protzigen Gesellschaft fühlte ich mich definitiv nicht wohl, also keimte in mir irgendwas, was das dazu führte, dass immer mehr Pflanzen aus der ganzen Welt in meinem Studentenzimmer heranwuchsen. Allem voran die Orchideen und Pflanzen aus Südamerika und natürlich Pflanzen aus Australien und Chile.

Im Wintersemster 2005/2006 wechselte ich an die Uni Hannover und begann mein Gartenbauwissenschaftliches Studium. Endlich Gleichgesinnte, die genauso einen an der Klatsche haben wir ich. Schnell fand man dort Anschluß. Klar wenn die geistige Basis stimmt und gemeinsame Interessen vorhanden sind, geht so etwas super einfach.
Damals lerne ich auch meinen Kommilitonen Andreas kennen, er war der Chili Experte schlecht hin. Ist er auch heute noch. Wenn man ihn besuchte, dann wuchsen riesige Chilibüsche in seiner Wohnung, im Garten und eigentlich überall. So kam ich zum Thema Chili und konnte mich hier richtig vertiefen.

Zu meinen Hochphasen den Studiums hatte ich circa 4.000unterschiedliche Orchdieen-Arten gleichzeitig in Kultur. 

Nach dem Studium zog ich nach Oberfranken, wo ich die Grundlagen für Gartenschlau legte. 2009 nach dem Studium befasste ich mich intensiver mit dem Thema Tomaten und hatte bis dahin gut 500 Sorten durch und diese Begeisterung habe ich nicht verloren, zum Glück sind Tomaten doch wirklich lecker.
Ende 2009 begann ich meine Arbeit als Gartencenterleiter, also praktisch aus dem Studium in den Chefsessel. Ok zugegeben als Gartencenterleiter sitzt Du seltener im Sessel, als dass Du aktiv im Verkaufsraum bei Wind und Wetter den Kundenfragen ausgesetzt bist. Hier stelle ich schnell fest, dass das Wissen im Bereich Pflanzen sehr gering ist. Sicherlich gab es immer schon Hobbygärtner, die ihre Leidenschaft sehr vertieft hatten, doch die breite Allgemeinheit interessiert sich nur für das allernötigste.
Also lebte und arbeitete ich im Alpenvorland, südöstlich von München und später auch in München selbst. Hier lernte ich die Alpen so richtig lieben, jede freie Minute wurde dort verbracht. Bergsteigen wurde eine große Leidenschaft, links und rechts der Wege wuchsen so viele tolle Pflanzen. Diese lernte ich nach und nach auswendig und konnte so mit geübtem Auge immer mehr entdecken. Bis heute kenne ich sehr viele Standorte von Orchideen, Lilien, wilden Gladiolen, unzähligen Anemonen, tolle Standorte für Wildtierbeobachtungen oder schönen Gipfeln mit tollem Ausblick.

2013 zog es mich wieder zurück ins Schwäbische, unglaublich aber war, wo ich doch in die Ferne schweifen wollte.
Bis 2017 war ich als Gartencenterleiter tätig, danach war ich zwei Jahre in einer Produktionsgärtnerei als Produktionsleiter angestellt. Dabei stand über all die Jahre immer fest, dass ich Gartenschlau weiter ausbauen will.

2019 kauften wir uns ein Haus unweit der schwäbischen Machtzentrale Stuttgart, welches wir aktuell am Sanieren sind.
Gartenschlau entwickle ich seit 2019 nebenberuflich selbstständig alleine weiter. Das große Ziel ist, dass ich es hauptberuflich machen kann, dass ist jedoch noch ein sehr weiter Weg. Jedoch konnte ich bis heute viele Firmen finden, die mich auf diesem unterstützen. Dabei muss gesagt sein, dass ich die Firmen sehr gründlich auswähle. Meist sind es die Menschen, die ich bereits vom Studium her kenne und mich bei meinem Projekt unterstützen. Dazu muss natürlich fairerweise gesagt werden, dass es natürlich auch Werbung für die anderen Firmen ist. Ohne wenn und aber. Doch bedenkt, dass es für ein so umfangreiches Format wie Gartenschlau ein riesiger Kostenaufwand wäre, wenn ich das alleine stemmen müsste.

Hauptberuflich bin ich dem Verkauf nach wie vor treu geblieben. Jedoch bin ich nicht mehr in der Gartenbaubranche angestellt. Diese Entscheidung hatte ich bereits 2014 gefällt, da ich damals schon mein Projekt vor Augen hatte. Der Grund für den Branchenwechsel lag darin, dass rein rechtlich eine Konkurrenzsituation zwischen dem Arbeitgeber und mir entstanden wäre. So gesehen verkaufe ich aktuell lieber Fahrräder, was auch cool ist, da ich schon immer viel mit dem Mountainbike unterwegs war und mich in diesem Bereich durchaus auskenne. So kommt wenigstens wieder der kleine Maschinenbauer aus mir raus und der Gartenbauer kann machen worauf er Bock hat.

Jetzt wisst Ihr wer ich bin und dass ich im Bereich Gartenbau von den Grundlagen bis zum Profi alles gemacht habe. Egal ob trockene Theorie im Studium, Praxis Semester, Führungskraft im Pflanzenverkauf oder Produktion bei einer mittelgroßen Gärtnerei.
Ach ja Fotografieren und Bergtouren führen ist auch noch so ein Hobby, aber dazu in einem anderen Beitrag.

Wenn Ihr Fragen habt, dann dürft Ihr sie gerne stellen. Nur wer Fragen stellt, sich die Antwort merkt, der kommt weiter.

Keep on Growing,
und mit gartenschlauen Grüßen

Bernd
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Pflanzen mit welchen ich mich intensiver befasst habe
– Orchideen
– Chili
– Plumeria, Adenium, Oleander
– Exotische Nutzpflanzen
– Papaya, Mango, Guaven, Banane
– Palmen
– Beerenobst, egal was
– Stein- und Kernobst, war Teil der Abschlussarbeit
– Südamerikanische, nordamerikanische und australische Flora
– Alpenflora und -fauna
– uvm.